Steuerberater wechseln – ja oder nein?!

Das Verhältnis vom Mandanten zum Steuerberater ist vergleichbar mit dem Verhältnis zum persönlichen Hausarzt oder zum Frisör. Den wechselt man nicht so einfach. Eigentlich verständlich. Dabei sollte man mal das persönliche Verhältnis zum Steuerberater hinterfragen.
Das bestehende Dienstleistungsverhältnis wird mit der Zeit eingefahren. Jeden Monat, jedes Jahr die gleiche Prozedur. Laufende Finanz- und Lohnbuchhaltung und einmal im Jahr die Abschlussarbeiten. Dabei stellt sich gerne eine sogenannte Betriebsblindheit ein, so nach dem Motto: Es läuft doch. Aber haben Sie auch mal hinterfragt wie es läuft? Vielleicht hat sich die Betreuung des Beraters mit der Zeit verschlechtert, weil Sie als Kunde keine Anforderungen an ihn gestellt haben. So ganz nach dem Motto: Es läuft doch! Vielleicht erscheinen die Kosten aber auch plötzlich zu hoch.

Ist ein Wechsel grundsätzlich möglich?

Ein Wechsel des Steuerberaters ist grundsätzlich jederzeit möglich, es sei denn, es wurden langfristige Verträge abgeschlossen. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Steuerberater nicht gerade an den laufenden Arbeiten für den Jahresabschluss ist, so dass Kosten doppelt anfallen. Ansonsten funktioniert die Übergabe des Mandats reibungslos. Die zu übergebenden Unterlagen sind gleichlautend mit den Unterlagen die beim Buchhalterwechsel übergeben werden müssen.

buchwerk360 bietet gerne Kontakt zu lokalen Steuerberatern, mit denen sich in der Vergangenheit die kooperative Zusammenarbeit bewährt hat. Sprechen Sie uns einfach ein.